Drittmittelprojekte

Hier informieren wir Sie über ausgewählte Projekte mit unseren Verbundpartnern.

 

CC-ECME

Co-Connecting Early Childhood Music Education: Towards Systems Thinking in European Music Institutions

 

Logo: CC-ECME, Co-Connecting Early Childhood Music Education:
Logo: Co-funded by the European Union

 

CC-ECME PROJEKT

CC-ECME ist ein Erasmus+ Cooperation Partnership Projekt im Hochschulbereich (2025–2028, EUR 400.000), das die frühkindliche musikalische Bildung (Early Childhood Music Education – ECME) als zentralen Hebel für chancengerechten Zugang zu musikalischer Bildung und kultureller Teilhabe versteht. Es basiert auf der Überzeugung, dass jedes Kind – unabhängig von sozioökonomischem oder kulturellem Hintergrund oder geografischer Lage – Zugang zu hochwertiger musikalischer Bildung haben sollte. Dies fördert kulturelles Verständnis und sozialen Zusammenhalt und legt das Fundament für lebenslange persönliche & künstlerische Entwicklung.

Musik- und Kunstschulen, die tief in ihren lokalen Gemeinschaften verankert sind, befinden sich in einer einzigartigen Position, als transformative Akteure zu wirken. In den vielfältigen regionalen Kontexten, in denen sie tätig sind, bieten sie ECME oft direkt an und/oder arbeiten mit Kindergärten, Volksschulen oder Gemeindezentren zusammen. Diese Kooperationen und Strukturen bilden eine wertvolle Grundlage für den Ausbau der Zugänglichkeit. Sie sind jedoch oft fragmentiert und erhalten nicht die systematische Unterstützung und Skalierung, die für eine nachhaltige Wirkung erforderlich wären. Ziel des Projekts ist es daher, diese Ansätze zu systematisieren, zu stärken und weiterzuentwickeln – um Musik- und Kunstschulen zu befähigen, als Motoren für langfristigen und systemischen Wandel zu wirken.

Das Projekt reagiert auf aktuelle Herausforderungen wie die ungleiche Verteilung von ECME-Angeboten in Europa, den Mangel an qualifizierten Lehrenden und systemische Barrieren für sektorübergreifende Zusammenarbeit. Ziel ist es, gerechte Rahmenbedingungen und inklusive Pädagogik in der frühen Kindheit zu fördern, die Ausbildung von Lehrenden zu professionalisieren und starke Partnerschaften zwischen Musik-/Kunstschulen und frühkindlichen Bildungseinrichtungen aufzubauen. Zu den zentralen Ergebnissen gehören ein europäischer ECME-Report, ein modulares Weiterbildungsmodell, evidenzbasierte Empfehlungen und Advocacy-Tools, die die nachhaltige Verankerung von ECME in Praxis und Politik unterstützen.

CC ECME wird von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Österreich) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg (Luxemburg), der Universität Nikosia (Zypern), der Universität der Künste Helsinki (Finnland), der Hochschule für Musik Saar (Deutschland) sowie der Europäischen Musikschulunion (EMU) durchgeführt.

Partners: mdw - University of Music and Performing Arts Vienna (coordinator), University of Luxembourg, University of Nicosia,  University of the Arts Helsinki, University of Music Saar, European Music School Union

Associated Partners: AEC - Association Européenne des Conservatoires, EAS - European Association for Music in Schools, AZUŠ-CR - Association of Czech Music Schools, ECME-ISME - Early Childhood Music Education Commission of the International Society for Music Education

Project lead: Michaela Hahn, mdw

 

 

"Netzwerk 4.0 der Musikhochschulen"

Die HfM Saar ist Teil des Verbundprojektes „Netzwerk 4.0 Musikhochschulen“, bei dem insgesamt 18 deutsche Musikhochschulen mitwirken. Das Projekt endet zum 31.12.2025. Ein konkretes Folgeprojekt gibt es zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht.
Auf der Homepage des Netzwerks 4.0 finden Sie zahlreiche Informationen unter anderem zu den Themen "Lehre gestalten", "Future Skills" und "Technologien".

Hier gelangen Sie zur Homepage des Netzwerks 4.0 der Musikhochschulen.

Abschlusspublikation des Netzwerks: Reisehandbuch als PDF

Das interaktive Reisehandbuch  finden Sie hier.

Abschluss Intensivphase des Lehrzertifikats „Die Kunst der Lehre 4.0“

 

Vom 4. bis 6. März 2024 trafen sich an der HfMDK Mannheim 19 Teilnehmende zum Abschlussworkshop der Intensivphase im Rahmen des Lehrzertifikatsprogramms „Die Kunst der Lehre 4.0“.
Von unserer Hochschule für Musik Saar nahm Martin Hennecke, Lehrbeauftragter für Schlagzeug, an dem Lehrzertifikatsprogramm teil.

Die ersten Impulse wurde beim Auftaktworkshop vor einem Jahr in Nürnberg gesetzt. Daran schloss sich für die Teilnehmenden eine intensive Zeit an: Neben Workshops (online und vor Ort) bildete der Austausch innerhalb der Teilnehmergruppe einen wichtigen Bestandteil der Intensivphase. Bei Kollegialer Hospitation konnten Schlüsselfragen zur eigenen Lehre gemeinsam mit einem Kollegen/einer Kollegin reflektiert werden; die kollegiale Beratung bot Raum, um sich in Kleingruppen gegenseitig bei beruflichen Herausforderungen zu unterstützen. Ein wichtiger Bestandteil der Intensivphase bildete zudem das eigene Lehrprojekt, für das die Teilnehmenden Ideen entwickelten und sich so auf neue Wege in ihrer eigenen Lehrpraxis wagten.

Den gesamten Bericht können Sie hier lesen. (PDF)

 

Musikpädagogische Forschung an der HfM Saar

IMPAKT U3 – Implikationen musikpädagogischer Angebote in Kindertageseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren

Die Bedeutung eines Kontakts mit Musik auch schon für junge Kinder ist heute weitgehend Konsens in Gesellschaft und Wissenschaft. Aspekte musikalischer Bildung überschneiden sich dabei mit allgemeinen Entwicklungsbereichen. Mit der didaktischen Ausgestaltung von entsprechenden musikalischen Angeboten für diese Zielgruppe beschäftigt sich insbesondere die Elementare Musikpädagogik. Bislang fehlt es dort aber an speziellen Konzeptionen für die Gestaltung musikpädagogischer Angebote in Kindertageseinrichtungen für Unter-Drei-Jährige. Mit Blick auf die zunehmende Zahl von Kooperationen zwischen Kindertageseinrichtungen und Musikschulen / freischaffenden Musikpädagog*innen und den seit Jahren wachsenden Anteil von Kindern unter drei Jahren in Tageseinrichtungen scheint es jedoch dringend geboten, diesem Desiderat zu begegnen: Ziel des Forschungsprojekts IMPAKT U3 ist daher die wissenschaftliche Erforschung didaktischer Grundlagen für die Elementare Musikpraxis mit Kindern unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen. Gleichzeitig sollen mögliche Auswirkungen entsprechender musikpädagogischer Angebote auf die musikalische Entwicklung sowie auf damit verbundene Aspekte der sprachlichen und sozialen Entwicklung der Unter-Drei-Jährigen erforscht werden.

Den Forschungszielen entsprechend, strebt das Projekt IMPAKT U3 eine enge Verzahnung von Theoriebildung und Praxisveränderung an und ist am Design-Based-Research-Ansatz orientiert. Es umfasst daher mehrere Forschungszyklen: In jedem Zyklus erhalten ausgewählte Stammgruppen mit Unter-Drei-Jährigen unterschiedlicher Kindertageseinrichtungen für einen Zeitraum von ca. einem halben Jahr wöchentlich je eine Musikpraxiseinheit. Das Angebot wird dabei von am Projekt teilnehmenden Elementaren Musikpädagog*innen gestaltet. Ausgangspunkt für die Gestaltung der Praxiseinheiten bilden dabei Leit- und Unterrichtsprinzipien, welche zu Beginn von den Elementaren Musikpädagog*innen und den Forscher*innen gemeinsam zusammengetragen sowie im Verlaufe des Forschungsprojektes mehrfach überprüft und angepasst werden. Hierzu ist die Durchführung von (Gruppen-)Gesprächen und -Interviews zu unterschiedlichen Zeitpunkten geplant. Um Erkenntnisse über die Auswirkungen des musikpädagogischen Angebotes auf die musikalische Entwicklung der Kinder sowie auf damit verbundene Aspekte der sprachlichen und der sozialen Entwicklung zu gewinnen, werden die Kinder zum Ende eines jeden Zyklus während der Musikstunden und im Kitaalltag beobachtet. Darüber hinaus finden in diesem Zusammenhang Befragungen der Pädagogischen Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen sowie der Erziehungsberechtigten der teilnehmenden Kinder statt.

Das an der HfM Saar verortete Forschungsprojekt IMPAKT U3 wird unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Dartsch (Professor für Musikpädagogik an der HfM Saar) in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Andreas C. Lehmann (Professor für Systematische Musikwissenschaft und Musikpsychologie an der Hochschule für Musik Würzburg) durchgeführt.

Das Projekt wird durch die Stiftung Sonnenblau finanziell gefördert.

Ansprechpartnerin

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Ansprechpartnerin ist Ulrike Speich.

E-Mail: impaktu3@hfm.saarland.de

Tel. (0681) 96731-65

 

Informationsblatt und Einwilligungserklärung für Teilnehmer*innen:

Für Kinder und Erziehungsberechtigte (PDF, 839 KB)

Für Erziehungsberechtigte während der Eingewöhnungsphase (PDF, 658 KB)

Für Pädagogische Fachkräfte (PDF, 695 KB)

Für Praktikant_innen und aushelfende Fachkräfte (PDF, 645 KB)

 

 

Qualitätsoffensive Lehrerbildung: Ästhetische Bildung

Lerngruppen in Schulen sind zunehmend heterogen in Hinblick auf den kulturellen, religiösen und weltanschaulichen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler und durch die Umsetzung von Inklusion. Mit dieser Gegebenheit angemessen und produktiv umzugehen muss gelernt werden.

In der gemeinsamen “Qualitätsoffensive Lehrerbildung” von Bund und Ländern fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung 49 Projekte, an denen 59 Hochschulen beteiligt sind.

Das Verbundprojekt SaLUt der Universität des Saarlandes, der Hochschule für Musik Saar und der Hochschule der Bildenden Künste Saar verfolgt das Ziel, die saarländische Lehrerbildung zu optimieren und angehende Lehrkräfte besser auf den Umgang mit Heterogenität und Individualisierung im Unterricht vorzubereiten. Verschiedene Lernbereiche der UdS und der künstlerischen Hochschulen entwickeln gemeinsam darauf zugeschnittene Lehrangebote und Veranstaltungsformate (Übersicht in lernwerkstatt.saarland) und streben auf diese Weise an, eine bedeutsame Lücke in der Ausbildung von Lehramtsstudierenden zu schließen.

Im Bereich der Ästhetischen Bildung, die die Fachrichtungen Kunst, Musik und Sport umfasst, liegt der Schwerpunkt auf dem Lehramtsstudiengang Primarstufe. Hier wird die Entwicklung, Erprobung und Evaluation von fachübergreifenden und fächerverbindenden Veranstaltungsformaten angestrebt, in deren Vordergrund performative und kollaborative Settings stehen.

  

 

Verantwortliche:

  • Prof. Dr. M. Handschick (Musikpädagogik/Musikdidaktik) HfM Saar
  • StD i. H. A. Möller (Kunstdidaktik) HBKsaar
  • Prof. Dr. G. Wydra (Sportwissenschaft/Sportpädagogik) SWI UdS

Kontakt:

m.handschick@hfm.saarland.de

 

Links zum Projekt:

www.lernwerkstatt.saarland
www.uni-saarland.de
www.qualitaetsoffensive-lehrerbildung.de

HfM Saar

Die Hochschule für Musik (HfM) Saar ist die einzige vollständige Musikhochschule mit Universitätsrang in einer länderübergreifenden Region, die in Deutschland das Saarland und Rheinland Pfalz, in Frankreich die Région Grand Est und die Länder Luxemburg und Belgien umfasst (Großregion).

Kontakt

Hochschule für Musik Saar
Trierer Straße 2-4
66111 Saarbrücken

0681 9673130

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