Talk About Your Art 1: Souverän sprechen über die eigene Kunst: Interviewtraining, Medienkompetenz und professionelle Außenkommunikation
Semester
Art der Veranstaltung
Lehrende(r)
Studienbereich(e)
Leistungsnachweis(e)
Ort(e)
Wochentag(e) und Uhrzeit(en)
Samstag, 24.10.2026 10.00 - 17.00 Uhr Inklusive 1 Stunde Mittagspause
Ansprechpartner(innen)
Dr. Fanny Opitz ist Musikjournalistin, Autorin, Moderatorin und Redakteurin. Sie arbeitet für die Kulturwellen der ARD, u.a. für die Musikredaktion des Saarländischen Rundfunks, den SRF (Schweizer Radio und Fernsehen), den DLF sowie für internationale Medien. Ihre Schwerpunkte sind Jazz, Klassik, Modern Classical sowie Musik der Welt. In ihren Interviews, Features, Porträts und Kritiken fragt sie danach, was Musik über Menschen, Gesellschaft und Gegenwart erzählt. Als Journalistin beschäftigt sie sich besonders mit künstlerischer Identität, ästhetischer Haltung, biografischen Prägungen und der Frage, wie Musik öffentlich wahrgenommen wird. Als promovierte Wissenschaftlerin, Bühnenmoderatorin und Kommunikationstrainerin gibt sie ihre Erfahrung aus der journalistischen Praxis in Workshops an Hochschulen und Kulturinstitutionen weiter. Sie unterstützt Künstler und Kulturschaffende dabei, ihre künstlerische Identität zu schärfen und eine klare, authentische Sprache für ihre Arbeit zu entwickeln.
Information
Warum bleiben manche künstlerische Persönlichkeiten im Gedächtnis und andere nicht?
Oft liegt dies daran, dass es gelingt, die eigene Kunst, Haltung und Weltsicht so zu beschreiben, dass andere einen Zugang dazu finden. Im zweitägigen Workshop „Talk About Your Art“ geht es darum, eine eigene Sprache für die künstlerische Arbeit zu entwickeln. Wie spricht man über Musik, ohne in Floskeln zu verfallen? Wie erzählt man von einem Projekt so, dass es neugierig macht? Und wie kann man in Interviews, Artist Bios, Presseunterlagen oder Gesprächen mit Redaktionen klar, persönlich und souverän auftreten?
In Teil 1 werfen wir zunächst einen Blick hinter die Kulissen des Musik- und Kulturjournalismus. Was interessiert Redaktionen? Was macht eine gute Geschichte aus? Und warum werden manche künstlerischen Profile schneller greifbar als andere? Außerdem werden unterschiedliche Interviewsituationen trainiert, auch mit unerwarteten oder schwierigen Fragen. Dabei geht es nicht darum, perfekte Antworten auswendig zu lernen, sondern sicherer darin zu werden, über die eigene Kunst zu sprechen und auch in herausfordernden Gesprächsmomenten handlungsfähig zu bleiben. Ein wichtiger Teil des Workshops ist dabei auch die Frage nach Grenzen. Nicht alles, was eine künstlerische Persönlichkeit prägt, muss öffentlich erzählt werden. Wir reflektieren, welche Aspekte wir teilen möchten, welche privat bleiben dürfen und wie wir in Gesprächen freundlich, klar und professionell Grenzen setzen können.
Inhalte:
● Einblick in die Arbeitsweise von Musik- und Kulturredaktionen
● Unterschied zwischen PR, Pressearbeit und redaktioneller Berichterstattung
● Analyse künstlerischer Profile und Entwicklung einer präzisen eigenen Sprache
● Praktisches Interviewtraining mit Feedback
● Übungen zum Umgang mit offenen, unerwarteten oder schwierigen Fragen
● Reflexion über professionelle Kommunikation, persönliche Grenzen und medientaugliche Selbstpräsentation
Ziele:
● Die Studierenden lernen, ihre Projekte persönlicher, präziser und verständlicher zu beschreiben.
● Sie verstehen besser, wie Musik- und Kulturjournalismus funktioniert und was Redaktionen interessiert.
● Sie gewinnen Sicherheit in Interviews, Pressegesprächen und professionellen Kommunikationssituationen.
● Sie erarbeiten erste Textbausteine für Artist Bios, Projektbeschreibungen und Presseunterlagen.
● Sie reflektieren ihre künstlerische Identität und lernen, selbstbewusster über die eigene Arbeit zu sprechen.
● Sie entwickeln ein Bewusstsein dafür, welche persönlichen oder künstlerischen Inhalte sie öffentlich teilen möchten und wo professionelle Grenzen sinnvoll sind.
Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Studierende der HfM Saar, die ihre künstlerische Arbeit klarer nach außen vermitteln möchten. Angesprochen sind Musiker*innen, Sänger*innen, Instrumentalist*innen, Komponist*innen, Ensembles und alle Studierenden, die sich auf Interviews, Pressearbeit, redaktionelle Berichterstattung und öffentliche Kommunikation vorbereiten möchten – dies ist ebenso für angehende Lehrer*innen von Interesse und alle die pädagogisch arbeiten möchten oder sich eine Arbeit in Kulturorganisationen, Agenturen und Institutionen vorstellen können.
Teil 2 am Sonntag, 25.10.2026, 10.00 - 17.00 Uhr, Infos s. Vorlesungsverzeichnis
CP
-
Anrechenbar für
Bei erfolgreicher Teilnahme lassen sich entsprechend gekennzeichnete Kurse im Modul Berufskunde/Rechtsfragen/Selbstmanagement sowie im Wahlbereich anrechnen. 22,5 Präsenzstunden entsprechen zwei CPs.
Veranstaltungsmethode
Präsenzveranstaltung
Max. Anzahl Teilnehmer*innen
15
Informationen zum Anmeldeverfahren
Anmeldung durch Aushang
Anmeldung via E-Mail (info@hfm.saarland.de)