Hanns Eisler: Auf dem Weg zu einer Ästhetik des Widerstands
Semester
Art der Veranstaltung
Lehrende(r)
Studienbereich(e)
Leistungsnachweis(e)
Ort(e)
TBH4 und/oder Online
Wochentag(e) und Uhrzeit(en)
Wöchentlicher Termin nach Absprache
Information
Hanns Eisler: Auf dem Weg zu einer Ästhetik des Widerstands
Als politischer Aktivist machte es sich Hanns Eisler zur Aufgabe, Unwissenheit und soziale Ungerechtigkeit durch Musik zu bekämpfen. Er studierte bei Arnold Schönberg und wandte eine breite Palette von Stilen und Kompositionsmethoden an, deren Relevanz er aus einer eindeutig politischen Perspektive heraus beurteilte. Eisler, der vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht bekannt wurde, schuf ein umfangreiches und vielfältiges Werk, das fast alle musikalischen Gattungen umfasst. In dem Bestreben, die Vernunft des Zuhörers zu aktivieren, vermied er übertriebene Emotionalität und schrieb stattdessen Musik von erstaunlicher Klarheit und Witz. Im Laufe des Semesters wird das Seminar einige der repräsentativsten Werke Eislers in den Mittelpunkt stellen und seine musikalische Entwicklung nachzeichnen. Da sich die Eisler-Forschung in den letzten Jahren ausgeweitet hat, werden wir uns auch mit einer Reihe neuerer Veröffentlichungen beschäftigen.
Veranstaltungsmethode
Onlinetool
Max. Anzahl Teilnehmer*innen
Keine Begrenzung
Informationen zum Anmeldeverfahren
Anmeldung via E-Mail (slpc@gmx.de)