Embodied Music – Choreografic tools
Semester
Art der Veranstaltung
Lehrende(r)
Studienbereich(e)
Leistungsnachweis(e)
Ort(e)
Online und Plattformstudios für Block
Wochentag(e) und Uhrzeit(en)
Block 1
1 Std. Kennenlernen und vorstellen der Struktur des Seminars sowie Besprechung der Termine (vorzugsweise in den ersten zwei Semesterwoche / KW 16)
Block 2
5 X 2 Std. Online (vorzugsweise im zweiwöchentlichen Rhythmus nach Absprache)
Block 3
30.6. – 4.7. Intensivblock mit Proben in den Plattformstudios (Zeiten auch hier nach Absprache)
Block 4
Abschluss: kleine Performance / Sharing der Zusammenarbeit für Freunde und Bekannte in den Plattformstudios, vorauss. 4.7. / anschließend Reflexion und Feedback
Information
Seminarbeschreibung:
Struktur:
- Termin online zu Beginn des Semesters (hier werden wir die Termine absprechen)
- Im Laufe des Semesters wird es 5 Onlinetermine geben à 2 Std.
- Einen Intensivblock mit anschließender Performance findet in der Woche vom 30.6. – 4.7. statt.
Rhythmik / Bewegung / Tanz
Embodied Music – Choreografic tools
John Cage erweiterte 1952 mit seinem Stück 4’33‘‘ den Musikbegriff, in dem er mit dem Öffnen und Schließen des Klavierdeckels den performativen Rahmen in dem sich Musk ereignen kann und welcher stets Teil von Musik ist, zum Thema machte. Daran anknüpfend fragen wir uns im Seminar: Was ist dem Musizieren als Handlung eingeschrieben? Wo im Alltag beginnt Musik? Welche inneren wie äußeren Bewegungen müssen wir als Musiker*innen vollziehen um Musiker*in zu sein? Welche Bewegungen braucht es im Zusammenhang mit unserem Instrument um Klang hervorzubringen – und was geschieht, wenn wir sie vergrößern, isolieren oder verschieben, sodass die Bewegungen zu Tanz werden?
Inhalte und Fragestellungen
- Der Musizierstuhl als Objekt und Partner
- Performativität des Musizierens
- Der Körper als Instrument, das Instrument als Bühnenkörper
- Präsenz jenseits des Klangs: Was passiert, wenn Töne verwischen oder ganz zurücktreten?
Arbeitsweise
Das Seminar verbindet künstlerische Forschung mit choreografischer Praxis. Ausgangspunkt ist eine individuelle Recherche zu Haus mit einem persönlichen Stuhl mit dem erproben kleiner choregrafischer Tools von Treffen zu Treffen. Im Studio weden die entstandenen Bewegungsstudien erprobt, geteilt und weiterentwickelt. Die Bewegung und die Freude an der Bewegung steht bei allem im Fokus.
Zielgruppe
Neben den Studierenden der EMP, offen für Studierende aller Fachrichtungen. Es sind keine Tanzvorkenntnisse erforderlich, jedoch die Bereitschaft zu experimenteller, körperlicher Arbeit und ein grundsätzliches Interesse an performativer Praxis.
Anmeldung bei lisa.haucke(at)yahoo.de
Anrechenbar für
- Elementare Musikpädagogik
- Rhythmik/Bewegung/Tanz
- Studium Generale
- Künstlerischer Wahlbereich
Veranstaltungsmethode
Max. Anzahl Teilnehmer*innen
Keine Begrenzung