Die Macht der Mimik beim Musizieren & Authentisches Bühnenwirkungstraining
Semester
Art der Veranstaltung
Lehrende(r)
Studienbereich(e)
Leistungsnachweis(e)
Ort(e)
Wochentag(e) und Uhrzeit(en)
Sonntag, 14.06.2026
10:00 - 13:30 Uhr Teil 1: Die Macht der Mimik beim Musizieren
14:30 - 17:30 Uhr Teil 2: Authentisches Bühnenpräsentationstraining (Einführung und ca. 8 Einzeltrainings à 15 Min, passive Teilnahme möglich und erwünscht!)
Anmeldeschluss 01.06.2026
Ansprechpartner(innen)
Dozentin: Mona Köppen
Mona Köppen ist seit 2010 als Emotionstrainerin für Musiker und Musikerinnen spezialisiert tätig.
Sie ist Gründerin von emotional.up® – Emotionstraining für Musiker:
Das neuro-emotionale Kompetenztraining für mentale Stärke, effektives Lernen, Motivation, punktgenaues Abrufen unter Druck und musikalischen Ausdruck.
• In ihrer Akademie bildet sie schwerpunktmäßig Musikpädagogen zum „emotional.up“-Emotionstrainer aus.
• Im 1:1-Training bereitet sie Musikstudierende neuro-emotional auf Probespiele, Prüfungen und Bühnenauftritte vor und arbeitet mit ihnen gezielt an einer authentischen Wirkung im Auftritt.
• Themen wie Auftrittsangst oder spielbezogene Blockaden können dabei zusätzlich durch ihre Kompetenz als Therapeutin für Psychotherapie professionell bearbeitet werden.
• Als Dozentin hält sie Workshops, Vorträge und Fortbildungen für Musikpädagogen, Dirigierende, Musikschüler, Musikstudierende und Orchester im Bereich des emotionalen Trainings sowie der verbalen und nonverbalen Kommunikation – mit dem Ziel, mentale Stärke und Auftrittssicherheit nachhaltig zu fördern.
• Ihre Erfahrung als ausgebildete Metallblasinstrumentenmacherin sowie als aktive Musikerin rundet ihr Profil ab und ermöglicht ihr ein tiefes Verständnis für die spezifischen Bedürfnisse von Musikerinnen und Musikern.
www.ichbinmusik-akademie.com
Information
10:00 - 13:30 Uhr Teil 1: „Die Macht der Mimik beim Musizieren“
Spiel mal mit mehr Gefühl! Welche Musikerin und welcher Musiker kennt diese Aussage nicht?
Du hast ganz ordentlich gespielt, ABER bitte mit etwas mehr Gefühl, dann ist es erst richtig gut. Es wird von Musikerinnen und Musiker verlangt, dass sie mit "mehr Gefühl" spielen, wird aber oft nicht vermittelt, welches Gefühl genau gemeint ist und vor allem, wie man es reproduzieren kann, falls es denn mal funktioniert hat, Gefühl zu zeigen.
Emotionen sind wie Musik kulturübergreifend. Emotionen wie auch Musik bedürfen keiner Worte. Wie schade, dass wir in der Ausbildung nur selten ein wirkliches Emotionsausdrucktraining bekommen. Wie toll wäre es doch, ein Tool zu lernen, mit dem wir nicht erst eine emotionale Erfahrung machen müssen, um auszudrücken, was wir mit unserer Musik sagen wollen, sondern es von außen, fast mechanisch aktivieren können? Das erleichtert nicht nur das eigene Musizieren, sondern ergibt auch für das Publikum ein authentisches Gesamtbild.
Inhalt des Workshops Teil 1
• Stand der Mimikforschung
• Was die Mimik uns verrät
• Erkennungsmerkmale 4 ausgesuchter Primäremotionen
• Nutzen der Emotionsausdruckszeichen in der Musik und beim Üben
• Kann man Emotionen hören?
• Einüben der Emotionsarten mittels Muskeltraining
• Übertragen der Emotionen aufs Instrument
14:30 - ca. 17:30 Teil 2: „Authentisches Bühnenwirkungstraining“
(Einführung für alle und ca. 8 Einzeltrainings à 15 Min, passive Teilnahme möglich und erwünscht!)
Wie wirkst du auf der Bühne? Wusstest du, dass wir Menschen innerhalb von 100 ms in eine "Schublade" stecken? Innerhalb von nur einem Wimpernschlag entscheiden wir zwischen Freund oder Feind, unsympathisch oder sympathisch. Daher ist es umso wichtiger, sich als Musikerin und Musiker klarzumachen, wie man selbst auf der Bühne wirken möchte und was brauche ich, damit es mir noch besser geht? Was möchte ich ausdrücken, was zeigen? Komme ich unsicher auf die Bühne, kann ich noch so gut spielen, der erste Eindruck muss erst einmal weggeräumt werden. Das ist der sogenannte Halo-Effekt/ Horn- Effekt - alles, was wir beim ersten Eindruck ausstrahlen, überschattet unser weiteres Tun und es ist schwer, diesen zu ändern. Besser ist es,
direkt zu zeigen, was uns selbst, unseren Kern ausmacht. Für einen starken, authentischen Impact!
Inhalt des Workshops Teil 2
• Warum der erste Eindruck und nonverbale Kommunikation so wichtig ist.
• Wie wirke ich auf der Bühne.
• Halo und Horn - Effekt
• Vorspiel mit Analyse
• Veränderung der Wirkung mittels Ressoucenaktivierung durch die innerer
Wirkungsregler.
• Videoanalyse - vorher - nachher.
CP
Anrechenbar für
Bei erfolgreicher Teilnahme lassen sich entsprechend gekennzeichnete Kurse im Modul Berufskunde/Rechtsfragen/Selbstmanagement sowie im Wahlbereich anrechnen. 22,5 Präsenzstunden entsprechen zwei CPs.
Veranstaltungsmethode
Max. Anzahl Teilnehmer*innen
Keine Begrenzung
Informationen zum Anmeldeverfahren
Anmeldung via E-Mail (a.littera@hfm.saarland.de)