Alle drei in der zweiten Wettbewerbsrunde möglichen Preise gehen an das Konzertprojekt „Musik in Blasen“ des Ensembles Interresearch. Die Preisverleihung findet im Rahmen des  HfM-Lounge-Konzertes am 7. Januar, 16 Uhr, in der Aula der HfM Saar statt.

Der Preis der Projekt-AG (1.000 Euro), der Preis der Studierendenschaft (1.000 Euro) sowie der Publikumspreis (500 Euro) gehen an das Ensemble Interresearch mit und unter Leitung der Kompositionsstudenten Oleksii Rybak (Cimbalom) und Gustav Hofmann (Elektronik) sowie Rongzhen Wen (Flöte), Ayaka Iida (Schlagzeug), Anastasiia Telko (Sprecherin) und Vanessa Masur (Texte). Ihr Konzertprojekt „Musik in Blasen“ wurde am 8. Dezember 2025 in den unterirdischen Kasematten des Historischen Museums Saar realisiert.

HfM-Rektor Prof. Hans Peter Hofmann und Prof. Frank Wörner, Prorektor für künstlerische Praxis, überreichten den Mitgliedern des Ensemble Interresearch ihre Urkunden am 7. Januar 2026 im Rahmen des "HfM-Loungekonzertes" in der Aula der Hochschule.

Die Mitglieder des Ensembles Interresearch. Nicht im Bild: Gustav Hofmann.
(Copyright: Katharina Soffel)

„Dieses Format beschäftigt sich mit der Bildung von sozialen / gesellschaftlichen Blasen“, schreiben die Kompositionsstudenten Oleksii Rybak und Gustav Hofmann in ihrem Konzept. „Wir stellen dies durch ein Improvisationskonzert, bei dem die Musikerinnen und Musiker auch räumlich stark voneinander getrennt sind, dar. Das Publikum hat während des Konzerts immer wieder die Möglichkeit, sich frei zu bewegen und mit den Klängen zu interagieren." Die Umsetzung dieses Konzeptes überzeugte sowohl die beiden Jurys als auch das Publikum.

„Absolut preiswürdig und innovativ!“

„Mit außergewöhnlichen musikalischen Improvisationen und eigens geschriebenen Texten hat das Ensemble Interresearch die Kasematten des Historischen Museums Saar in einen klingenden Kosmos verwandelt. Die künstlerischen Leiter Oleksii Rybak und Gustav Hofmann haben mit zwei weiteren Musikerinnen, einer Sprecherin und einer Textdichterin dem Publikum die Ohren geöffnet, um den Raum neu zu erleben. Der zugrundeliegende gesellschaftskritische Gedanke von „Musik in Blasen“ war schlüssig umgesetzt und hat dazu angeregt, weiterzudenken. Absolut preiswürdig und innovativ!“, heißt es in der Jurybegründung der Projekt-AG der HfM Saar unter Leitung von Prof. Frank Wörner, Prorektor für künstlerische Praxis.

Die Jury der Studierendenschaft bildeten Katharina Soffel, Lara Felten und Magnus Mehrhof. Sie begründen ihr Votum wie folgt: „‚Musik in Blasen‘“ überzeugt durch die kreative und wirkungsvolle Wahl des Konzertortes, der die Grundidee stimmig unterstützt. Das Projekt greift eine relevante gesellschaftliche Fragestellung auf und setzt sie professionell und zugänglich um. Musikalisch entsteht ein großer, überzeugender Bogen, getragen von starken individuellen Beiträgen. Zudem eröffnen gelungene Texte den Zugang zu experimentelleren Musikformen und bereichern das Gesamterlebnis.“

 

Jury und Gewinner der ersten Wettbewerbsrunde

Die Entscheidung über die Gewinner wurde in zwei Wettbewerbsrunden getroffen. In der ersten Runde wählte eine prominent besetzte Jury aus den eingereichten Wettbewerbsbeiträgen zwei Konzepte aus, die ein Preisgeld von je 800 Euro erhielten und ihre Konzertidee an dem von ihnen ausgewählten Spielort mit Unterstützung der HfM Saar aufführen durften. Mitglieder dieser Jury waren Markus Spang (KulturBahnhof KuBa), Katharina Bihler (Liquid Penguin Ensemble), Christian Bachmann (Dramaturg bei der Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern) und Thomas Kitzig (Vorsitzender Freunde und Förderer der HfM Saar e.v.).

Neben „Musik in Blasen“ gewann in der Runde „Rewritten – Emily Dickinson modern interpretiert" der Jazzstudierenden Teresa Menges (Gesang) und Benjamin Sawatzki (Piano). Sie realisierten ihr Konzertprojekt am 5. Dezember 2025 in der Buchhandlung Zeitlos in St. Arnual.

Bei beiden Finalistenkonzerten waren die Zuhörer am Ende der Vorstellung aufgerufen, ein bis fünf Sterne zu vergeben. Mit durchschnittlich 4,6 von fünf möglichen Sternen fiel die Entscheidung für das Konzertkonzept „Musik in Blasen“, das somit auch den Publikumspreis in Höhe von 500 Euro bekommt.

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