Jan Meßtorff hat den Ruf auf die W3–Professur für Musiktheorie und Gehörbildung mit einem Schwerpunkt in der zeitgenössischen Musik angenommen und wird ab dem Wintersemester 2026/27 an der Hochschule für Musik Saar lehren.

Geboren 1988 in Bremen, studierte er Komposition, elektroakustische Komposition und Musiktheorie an den Musikhochschulen in Bremen und Mainz. In seiner Dissertation über Hugo Riemann und den harmonischen Dualismus untersuchte er zentrale Aspekte der historischen Musiktheorie des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Von 2023 bis 2026 war er Künstlerischer Mitarbeiter an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Zuvor lehrte er im Rahmen zahlreicher Lehraufträge an den Musikhochschulen in Bremen, Dresden, Lübeck, Mainz, Osnabrück, Rostock sowie an der Universität Greifswald.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte der Musiktheorie des 19. Jahrhunderts und in Fragestellungen der zeitgenössischen Musik, insbesondere kompositorischen Hörtheorien und Wahrnehmungsmodellen. Er hielt Vorträge u. a. auf Jahreskongressen der Gesellschaft für Musiktheorie sowie auf internationalen Konferenzen.

Sein kompositorisches Schaffen umfasst instrumental-vokale Werke, elektroakustische Kompositionen und Klanginstallationen. Publikationen erschienen u. a. im Lexikon des Orchesters (Laaber-Verlag), in Sammelbänden zur Musiktheorie sowie in Fachzeitschriften.

HfM Saar

Die Hochschule für Musik (HfM) Saar ist die einzige vollständige Musikhochschule mit Universitätsrang in einer länderübergreifenden Region, die in Deutschland das Saarland und Rheinland Pfalz, in Frankreich die Région Grand Est und die Länder Luxemburg und Belgien umfasst (Großregion).

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