In der ersten Runde des HfM Saar-Wettbewerbs für Konzertformate mit Zukunft wählte eine prominent besetzte Jury aus den eingereichten Wettbewerbsbeiträgen zwei Konzepte aus, die ein Preisgeld von je 800 Euro erhalten und ihre Konzertidee an dem von ihnen ausgewählten Spielort mit Unterstützung der HfM Saar aufführen dürfen:
Oleksii Rybak & Gustav Hofmann: „Musik in Blasen - zuhören und gehört werden“
"Dieses Format beschäftigt sich mit der Bildung von sozialen / gesellschaftlichen Blasen. Wir stellen dies durch ein Improvisationskonzert, bei dem die MusikerInnen auch räumlich stark voneinander getrennt sind, dar. Das Publikum hat während des Konzerts immer wieder die Möglichkeit sich frei zu bewegen und mit den Klängen zu interagieren."
Aufführung am Montag, 8. Dezember 2025, im Historischen Museum Saar, Schlossplatz Saarbrücken
Teresa Menges & Benjamin Sawatzki: „Rewritten - Emily Dickinson modern interpretiert
"Welten der Jazzmusik verbinden sich mit literarischen Meisterwerken. Emily Dickinson als weltbekannte englische Dichterin des 19. Jahrhunderts beweist auch heute noch große Aktualität - ebenso tut es der Jazz. Neu verpackt und in deutscher Sprache lyrisch ergänzt, entsteht eine moderne Fassung der gefühlvollen Welt Dickinsons. Greifbarer wird diese durch kurzgefasste Themenüberblicke zum jeweiligen Stück. Das Konzert soll im Anschluss als Aufnahme online zur Verfügung gestellt werden und kann so auch im Nachgang wieder besucht und für Interessierte zur Verfügung gestellt werden."
Aufführung geplant in der Buchhandlung St. Arnual - Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben
Jury
Mitglieder dieser Jury waren Katharina Bihler (Ensemble Liquid Penguin), Markus Spang (Geschäftsführer des Kulturzentrums am EuroBahnhof e.V.) und Thomas Kitzig (Leiter der Musikschule der Landeshauptstadt Saarbrücken i.R.) und Christian Bachmann (Dramaturg bei der Deutschen Radio Philharmonie).
Die beiden ausgewählten Konzert-Projekte haben in der zweiten Wettbewerbsrunde die Chance auf weitere Preise:
Preis der Projekt-AG: 1.000 Euro
Preis der Studierendenschaft: 1.000 Euro
Publikumspreis: 500 Euro