Foto: Guy Ben-Ziony (Copyright: Michael Pavia)
Guy Ben-Ziony hat den Ruf auf die Professur für Viola angenommen und wird ab dem Wintersemester 2026/27 an der Hochschule für Musik Saar lehren.
Als Solist und Kammermusiker ist Guy Ben-Ziony international auf bedeutenden Bühnen und bei renommierten Festivals zu Gast. Seine Konzerttätigkeit führte ihn in zahlreiche bedeutende Konzertsäle Europas, darunter den Wiener Musikverein, das Concertgebouw Amsterdam, die Berliner Philharmonie und die Wigmore Hall. Als Solist trat er mit zahlreichen israelischen und europäischen Orchestern auf.
Von 2006 bis 2017 war er Professor für Viola an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. In der Saison 2017/2018 war er Mitglied des international renommierten Pacifica String Quartet und zugleich Gastprofessor für Viola und Kammermusik an der Jacobs School of Music der Indiana University Bloomington. Darüber hinaus war er Stellvertretender an der Hochschule für Musik Trossingen. Von 2023 bis 2026 war er Stellvertretender Professor für Viola an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Zum Wintersemester 2026/27 folgte er dem Ruf auf eine Professur für Viola an der HfM Saar.
Seit 2008 ist Guy Ben-Ziony Gründungsmitglied des Israeli Chamber Project, mit dem er regelmäßig in Israel, Europa und den USA gastiert. Zu seinen kammermusikalischen Partnern zählen Künstlerpersönlichkeiten wie Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, Alexander Lonquich und Menachem Pressler. Darüber hinaus war er Mitglied des Zapolski String Quartet aus Dänemark sowie des Waldstein Ensembles Wien.
Als Gast-Solo-Bratscher ist Ben-Ziony regelmäßig bei führenden europäischen Kammer- und Sinfonieorchestern zu hören, darunter den Rundfunk-Sinfonieorchestern in Hamburg, Berlin und Stuttgart, den Bamberger Symphonikern und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Darüber hinaus realisierte er interdisziplinäre Projekte, unter anderem mit der Berliner Tanzkompanie Sasha Waltz & Guests und dem choreografischen Konzert „Gefaltet“. Seine Solo-CD „Monodialogue“ erschien 2016 bei Genuin Classics und wurde von der Kritik hoch gelobt.
Guy Ben-Ziony studierte bei Tabea Zimmermann an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und setzte seine Ausbildung bei Tatiana Masurenko an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig fort. Sein Konzertexamen schloss er mit Auszeichnung ab; dabei führte er Bartóks Bratschenkonzert unter der Leitung von Daniel Harding auf.
Er gibt regelmäßig Meisterkurse in Europa, Israel und den USA.