Im Rahmen des FuF-Konzertes "Sie für uns - wir für Sie" erhielten die Preisträger des 1. HfM Saar-Wettbewerbs Fu-tür am 8. Februar 2024 ihre Urkunden. Überreicht wurden sie von Prof. Frank Wörner, Prorektor für künstlerische Praxis und Mitglied der Jury der Projekt-AG, sowie Kaarin Lehemets, Mitglied der Jury der Studierendenschaft.

 

Die Entscheidung über die Gewinner wurde in zwei Wettbewerbsrunden getroffen. In der ersten Runde wählte eine prominent besetzte Jury aus den vier eingereichten Wettbewerbsbeiträgen zwei Konzepte aus, die ein Preisgeld von je 800 Euro erhielten und ihre Konzertidee an dem von ihnen ausgewählten Spielort mit Unterstützung der HfM Saar aufführen durften. Mitglieder dieser Jury waren Eva Karolina Behr (Künstlerische Projektleiterin der Musikfestspiele Saar), Thomas Kitzig (Leiter der Musikschule der Landeshauptstadt Saarbrücken), Christian Bachmann (Dramaturg bei der Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern), Ralf Peter (Tenor, Konzertkonzeption) sowie die Mandolinistin und HfM Saar-Absolventin Charlotte Kaiser.

Dass die Jury eine hervorragende Wahl getroffen hatten, davon konnte sich das Publikum am 2. Dezember 2023 bei der Aufführung der „Traumreise Barock“ in der Orangerie Blieskastel und am 5. Januar 2024 bei „Das egoistische Experiment“ im Saarbrücker Kino Achteinhalb überzeugen.

Preis der HfM Saar Projekt-AG und Publikumspreis gehen an Oleksii Rybak und Gustav Hofmann für „Traumreise Barock“

Bei „Traumreise Barock“ erlebten die Zuhörer eine spannende Mischung aus barocker und neuer Musik, analogen und elektronischen Klängen, Projektionen, Lichtinstallationen und Schattenspielen. Den roten Faden für die Dramaturgie dieses von den Kompositionsstudenten Oleksii Rybak und Gustav Hofmann konzipierten Konzertes bildete die Idee eines träumenden Menschen und das heutige, „verzerrte“ Bild von der Epoche des Barock.

„Mit diesem sehr gut durchdachten und professionell umgesetzten Konzertformat ist es Oleksii Rybak und Gustav Hofmann gelungen, die Stereotype des klassischen Konzertbetriebes zu durchbrechen, neue und alte Musik sowie akustische und visuelle Wahrnehmungen in ein interessantes Spannungsverhältnis zu setzen und das Publikum dazu anzuregen, sich mit dem eigenen Rezeptionsverhalten von Musik aus vergangenen Epochen auseinanderzusetzen“, begründet die Jury der HfM Saar Projekt-AG (Prof. Frank Wörner, Prorektor für künstlerische Praxis, und Alexandra Raetzer, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit) ihre Entscheidung, den mit 1.000 Euro dotierten Preis der Projekt-AG an „Traumreise Barock“ zu vergeben.

Bei beiden Finalistenkonzerten des Wettbewerbs Fu-tür waren die Zuhörer am Ende der Vorstellung aufgerufen, ein bis fünf Sterne zu vergeben. Mit durchschnittlich 4,7 von fünf möglichen Sternen fiel die Entscheidung für das Konzertkonzept „Traumreise Barock“, das somit  auch den Publikumspreis in Höhe von 500 Euro bekommt.

 

 

Preis der Studierendenschaft für "Das egoistische Experiment" von Natalia González Tobón

Die Jury der Studierendenschaft (Panagiotis Ampartzakis, Monica Deligiannaki und Kaarin Lehemets) vergab ihren ihren – ebenfalls mit 1.000 Euro dotierten – Preis an Natalia González Tobón, die mit ihrer interaktiven Performance „Das egoistische Experiment“ Zuhörern ab sechs Jahren die Möglichkeit bot, Musik nicht nur zu hören, sondern aktiv an einem schauspielerisch moderierten Konzert mitzuwirken. So dufte das Publikum im Kino Achteinhalb eine von Videoprojektionen und Gitarrenmusik von Juan Pablo González Tobón begleitete Traumreise miterleben, zur Musik malen und auch mitsingen.

„Entscheidend waren die Atmosphäre und das Gefühl, welches diese Performance beim Zuschauer hinterlassen hat“, begründet die Jury der Studierendenschaft ihr Votum. „Man war während der gesamten Aufführung involviert und konnte das, was die Künstler zum Ausdruck bringen wollten, deutlich spüren. Jede Person im Zuschauerraum konnte die eigene Imagination nutzen und ihre Kreativität entfalten. Und dies konnte jeder für sich selbst machen, auf seine eigene, vielleicht sogar ‚egoistische‘ Weise.“

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