Vortrag über Bruno Maderna

+++ Geänderter Ort! +++

Das kompositorische Schaffen von Bruno Maderna beleuchtet Prof. Jörg Mainka (Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Berlin) in einem Vortrag am Mittwoch, den 4. Januar 2023, um 18 Uhr in TBH4 (Schillerschule). Der Vortrag richtet sich an alle interessierte Studierende und Lehrende der Hochschule.

Bruno Maderna (1920 – 1973) war ein Vertreter der musikalischen Avantgarde nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach neoklassizistischen Anfängen in den 1940er Jahren wandte er sich in den späten 1940er Jahren unter dem Einfluss Scherchens, den er neben Malipiero als seinen eigentlichen Lehrer ansah, der Seriellen Musik zu. Deren strenges Gefüge brach er in der Folgezeit mit einer für ihn spezifischen Form von Aleatorik auf, wodurch er den Determinismus der seriellen Komponierweise in Richtung eines „Offenen Kunstwerks“ durchbrach. In seiner Musica su due dimensioni von 1952 werden erstmals traditionelle akustische Instrumente zusammen mit elektronischen Klängen in einem Werk verwendet. 1974 wurde er, ein Jahr nach seinem Tod, mit dem Beethovenpreis ausgezeichnet.

Prof. Jörg Mainka unterrichtet Analyse Zeitgenössischer Musik und Musiktheorie an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Berlin.

04. Jan 2023 18:00 Uhr

TBH4


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